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VitalNatura Tipp: Basenfasten
In Zeitschriften, Internetforen oder Ernährungsratgebern hört man immer öfter vom "Basenfasten". Auch Heilpraktiker und Ärzte raten verstärkt zu dieser milden Form des Fastens. Doch was ist Basenfasten und wie funktioniert es?
Erfahren Sie hier mehr darüber!Themenwoche Vegetarismus
Vom 14. bis 20. Februar 2011 haben wir uns innerhalb der "Themenwoche Vegetarismus" mit der vegetarischen Ernährung und Lebensweise beschäftigt. Neben interessanten Artikel rund um dieses Thema, haben wir auch mit Experten gesprochen.
Hier finden Sie alle Beiträge der Themenwoche-
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Basenfasten – So funktioniert’s. Alle wichtigen Infos zu Basenkuren

Nicht nur wer abnehmen möchte kann mit dem Basenfasten einige Pfunde verlieren. Auch wer sich einfach wohler und vitaler fühlen möchte, hat mit der Basenkur eine schöne Möglichkeit zu Reminalisieren. (Bild: chocolat01 - pixelio.de)
Was ist Basenfasten?
Wer das Wort Fasten hört, denkt zu allererst an den mehrwöchigen Verzicht von Nahrung, viele Suppengerichte und Hunger. Dabei ist das Basenfasten keines im klassischen Sinne, sondern die rein basische Ernährung über 1 bis 6 Wochen hinweg. Es kann ein wunderbarer Einstieg in ein neues Bewusstsein für die eigene Ernährung, Gesundheit und den eigenen Körper darstellen. Schon nach wenigen Tagen spürt man einen Entschlackungseffekt, man wird Altlasten los, der Stoffwechsel wird entlastet. Fastenkrisen bleiben aus, das Basenfasten kann ganz einfach in den Alltag integriert werden.
Verantwortlich für viele chronische Beschwerden und Krankheiten ist die sogenannte Übersäuerung. Tierisches Eiweiß, Zucker, Alkohol und Nikotin aber auch äußere Umwelteinflüsse belasten unseren Körper. Aber auch wer sich vermeintlich gesund ernährt tappt oft in die Falle. Unser Obst und Gemüse hat schon lange nicht mehr die Menge an Vitaminen und Mineralstoffen die wir eigentlich benötigen. Dieses Zuviel an Säure und Zuwenig an Mineralstoffen und Spurenelementen wirkt auf vielen unterschiedlichen Ebenen und ist Auslöser für langanhaltende und unangenehme Krankheiten. Das Basenfasten entlastet den Organismus gezielt und es werden wieder die nötigen Vitamine und Mineralstoffe zugeführt, es findet eine Entschlackung, Entsäuerung und Reminalisierung statt.
Das meint Wikipedia zum Thema “Säure-Basen-Haushalt”:
Säure-Basen-Haushalt ist die allgemeine Bezeichnung für diverse physiologische Regelmechanismen nach dem Prinzip der Homöostase. Sie halten den Ablauf der notwendigen Stoffwechselvorgänge bei einem pH-Wert von 7,4 (±0,05) im Blut aufrecht. Zur Regulierung des Säurebasengleichgewichts tragen die Puffereigenschaften des Blutes und der Gewebe sowie der Gasaustausch in der Lunge und der Ausscheidungsmechanismen der Niere bei. Störungen im Säure-Basen-Haushalt des Körpers führen zu Azidose (Übersäuerung) oder Alkalose (Untersäuerung) und können sich lebensbedrohlich auswirken.
Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema.
Ziele des Basenfastens
- Entsäuerung
- Entschlackung
- Energetisierung
- Reminalisierung
- Einstieg in eine neue Denk-, Lebens- und Ernährungsweise
Für wen ist Basenfasten geeignet?
Das Basenfasten ist kein Umstieg auf eine einseitige Ernährung, auch belastet es den Körper längst nicht so sehr wie eine Diät, auch wenn man hier teilweise die selben Ergebnisse erzielen kann. Deshalb ist eine Basenkur grundsätzlich für jeden geeignet, auch und vor allem für:
- Allergiker
- Übergewichtige
- Arthrose- und Gichtpatienten
- Menschen mit Darmproblemen wie Reizdarm oder Blägungen
- Rheumatiker
- Diabetiker
- Menschen mit Bluthochdurck, erhöhtem Cholesterinspiegel
- oder Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte
Das Ziel besteht nicht darin abzunehmen oder weniger zu essen, sondern sich gesünder ernähren und den Körper gezielt beim Entschlacken und Ensäuern zu unterstützen. Schlanke Menschen erhalten wesentlich mehr Nährstoffe und Kalorien, bei gleichzeitiger Entlastung des Organismus.
Die 6 Schritte des Basenfastens
Wussten Sie, dass sich nachweislich bis zu 20 Kilogramm Schlacken im Darm befinden können? Regelmäßiger Stuhlgang bedeutet nämlich noch lange nicht, dass sich der Darm vollständig entleert. Auch im Bindegewebe oder Fett können sich Giftstoffe und Ablagerungen befinden, die der Körper aufgrund der ständigen Übersäuerung nicht mehr ausscheiden kann. In 6 Schritten geht es während dem Basenfasten um ein effektives aber schonendes Entschlacken, Entsäuern und Reminalisieren, um Säuren zu neutralisieren.
Schritt 1: Basischer Tee
Während der gesamten Zeit sollten Sie genügend trinken. 2,5 bis 3 Liter Wasser oder Tee helfen dem Körper sich von innen zu reinigen. Basischer Tee oder Entschlackungstee entlastet die Nieren und schwemmt Giftstoffe heraus. Beginnen Sie langsam mit einer Tasse (250 ml) Tee und trinken Sie nach etwa 2 bis 3 Tagen bis zu einem halben Liter. Heftige Stoffwechselreaktionen, wie beispielsweise beim klassischen Heil- oder Teefasten bleiben aus.
Schritt 2: Ausscheidung über die Haut fördern
Ein Basenbad kann nicht nur eine Wohltat für den Geist sein und für die nötige Entspannung im gestressten Alltag sein, sondern fördert das Immunsystem und die Entschlackung über die Haut auf natürliche Art und Weise. Bei über 37 Grad und einer Dauer von mindestens 45 Minuten wird der Lymphfluss angeregt und die Ausscheidungsfunktion angeregt. Basisches Duschgel erzielt in etwa den selben Effekt und kann auch gerne bei der täglichen Dusche angewendet werden. Positiver Nebeneffekt von basischem Badesalz: Ihre Haut wird glatter, weicher und Cellulite wird vorgebeugt wenn nicht sogar bekämpft.
Schritt 3: Die Darmsanierung
Probiotisches Basenpulver während dem Basenfasten unterstützt die Darmreinigung, die feinen Darmzotten werden gereinigt und der Darm wird neu besiedelt. Belastende Stoffwechselabfälle und Schadstoffrückstände werden unschädlich gemacht und werden ausgeleitet.
Schritt 4: Aktivierung und Entlastung der Leber und Galle
Diese beiden Organe sind vor allem für die Fettverdauung zuständig. Basische Bitterstoffe aus z.B. Basenpulvern können hier sehr hilfreich sein. Diese sind oft vegan, werden gut vertragen und untersützen Leber, Galle und die damit verbundenen Verdauungsfunktionen.
Schritt 5: Bewegung
Der Mensch muss sich bewegen, dies liegt in unserer Natur. Ob ein Verdauungsspaziergang, Wanderungen, Radfahren oder Joggen. Wichtig ist: Bewegung!
Schritt 6: Basische Ernährung
Ganz klar: während dem Basenfasten kommen lediglich basisch wirkende Lebensmittel auf den Tisch. Hierbei ist die Umstellung wesentlich einfach als viele denken. Mehr zu den Do’s und Dont’s weiter unten.
Säurespender und Säureerzeuger
Diese Lebensmittel sind nicht generell ungesund, sollten aber während dem Basenfasten gemieden werden, da sie säurebildend im Körper wirken:
- Fleisch- und Wurstwaren
- Fleischbrühe
- Fisch
- Schalentiere
- Senf und Essig
- Käse, Quark, Milchprodukte
- Eiweiß
- Hülsenfrüchte
- Spargel, Rosekohl, Artischocken
- Nüsse (ausser Mandeln und frische Walnüsse)
- Kohlensäurehaltige Getränke (auch Mineralwasser)
- Vollkornprodukte
Diese Lebensmittel sollten Sie aus Ihrem Ernährungsplan streichen und nach dem Basenfasten nur in geringem Maße zu sich nehmen. Sie wirken nicht nur sauer, sondern entziehen dem Körper wichtige Mineralstoffe.
- Süßigkeiten, vor allem solche mit raffiniertem Fabrikzucker
- Eis
- Weißmehlprodukte, auch graue Brötchen
- Teigwaren
- Geschälte und polierte Getreide
- Polierter Reis
- Gehärtete, raffinierte Fette und Öle
- Gewöhnliche Magarine, billige Salatöle
- Bohnenkaffee, scharzer Tee
- Limonaden, Cola, Alkohol
Ausserdem wegzulassen sind:
- Butter
- Sahne
- Knoblauch
- Früchtetee
Eine liste an basischen Lebensmitteln finden Sie hier.




