Oktober 25, 2010

Was hilft gegen Haarausfall?

Nicht nur Menschen in zunehmendem Alter leiden an Haarausfall, häufig findet man auch Krankheiten oder andere Umstände als Ursache. Dabei ist ein täglicher Haarverlust eigentlich vollkommen normal und kein Grund zur Sorge, da bei gesunden Menschen die ausgefallenen Haare wieder nachwachsen.

Wer jedoch jeden Tag größere Mengen Haare verliert, sollte sich über die Gründe informieren. In der Regel fällt dies vor allem dadurch auf, dass keine Haare mehr nachwachsen oder diese schon nach wenigen Zentimetern wieder ausfallen.

Ursachen von Haarausfall

gegen Haarausfall

Die Ursachen, die zu einem krankhaften Haarausfall führen können, sind vielfältig und müssen individuell herausgefunden werden. In der Regel ist dazu jedoch kein Arzt notwendig. Meistens können die Betroffenen selbst nachvollziehen, wann der Haarausfall angefangen hat und welche Umstände daran beteiligt sind. Eine allgemeine und eindeutige Ursache ist bis jetzt jedoch noch nicht bekannt. So ist es zum Beispiel möglich, dass Haarausfall hormonell bedingt oder erblich ist, was zwar relativ schnell festgestellt werden kann, dafür jedoch auch sehr schwer zu behandeln ist. Bei Kreisrundem Haarausfall kommt normalerweise schnell der Verdacht auf, dass eine Autoimmunerkrankung der Auslöser ist. Eine eindeutige Diagnose bekommt der Betroffene in diesem Fall jedoch nicht, sodass auch hier eine Behandlung eher schwierig ist. Auch ein diffuser Haarausfall kann viele Ursachen haben. Wer insgesamt viele Haare verliert könnte an einer Stoffwechselerkrankung leiden. Genauso gut kommen jedoch auch Auslöser wie psychische Probleme oder falsche oder chemische Haarpflegeprodukte in Betracht. Auch Umweltgifte könnten zu einer Störung des Haarwuchses führen.

Da es sehr schwierig ist, den tatsächlichen Grund von Haarausfall zu finden, kann dem Betroffenen auch nur selten effektiv und langfristig geholfen werden. Die Naturheilkunde geht davon aus, dass jede Form des Haarausfalls seinen Ursprung in einer Störung des Organismus hat, nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der seelischen Ebene. An der Beschaffenheit und am Glanz der Haare lässt sich demnach ablesen, ob ein Mensch gesund und im Gleichgewicht ist. Jegliche Störungen der Kopfhaut lassen darauf schließen, dass gravierende gesundheitliche oder seelische Probleme vorliegen.

Was hilft wirklich gegen Haarausfall?

In den meiste Fällen werden Betroffenen Medikamente verordnet, die häufig nicht die gewünschte Wirkung gegen Haarausfall erzielen und in der Regel auch noch starke Nebenwirkungen aufweisen. Dabei wäre es aus naturheilkundlicher Sicht wesentlich wichtiger, besser auf sich zu achten. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung versorgt den Organismus mit allem was er braucht. Häufig fehlen den Betroffenen wichtige Vital- und Mineralstoffe. Wenn dazu noch eine Fehlernährung kommt, ist es nur natürlich, dass der Körper darauf reagiert, sei es mit Haarausfall, Allergien oder anderen Beschwerden. Als Folge findet man auch oft eine Übersäuerung des Körpers und einen Mangel an basischen Mineralien, was dazu führt, dass diese aus den Organen und auch aus dem Haarboden entnommen werden.

In diesem Zusammenhang betrachtet die Naturheilkunde noch eine weitere mögliche Ursache für Haarausfall: Übermäßige Ernährung. Diese soll zu toxischen Gasen im Darm führen und so den gesamten Organismus belasten. Da der Haarboden und der Darm energetisch miteinander in Verbindung stehen, sei es wichtig, den Darm zu schonen und die Ernährung entsprechend anzupassen.

Fazit

Haarausfall ist in der Regel nicht wirksam zum bekämpfen – erblicher Haarausfall noch weniger. Egal welche Fehler bei der Ernährung gemacht werden. Kommt falsche Ernährung als Ursache für Haarausfall in Frage, ist es nachvollziehbar, dass die verordneten Medikamente nur für kurze Zeit oder gar nicht gegen Haarausfall wirken. Stattdessen sollte als Gegenmaßnahme zunächst eine Ernährungsumstellung erfolgen. Auch eine Entsäuerung und der Wiederaufbau von Mineralien ist unumgänglich, will man etwas gegen Haarausfall unternehmen. Gleichzeitig sollte jedoch auch die Darmflora aufgebaut und Stress vermieden werden. Zusätzlich können basische Haarpflege- und Körperpflegeprodukte verwendet werden.

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